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Geschäftskonten in Hungary

1 Geschäftskonten von Banken in Hungary.

LandGebührenDetails
OTP Bank
Business Current Account
HU€0monthly: 11.47 · sepa_transfer: 0Details ansehen →

Geschäftskonten in Hungary decken ein deutlich breiteres Spektrum ab als Privatkonten — von der Ein-Personen-Holding bis zum mittelständischen Industriebetrieb mit Fremdwährungsbedarf. Dies ist unser Arbeitspapier zum Hungary SME-Bankmarkt.

Die Hungary Geschäftskonto-Landschaft

The MNB ran the highest policy rate in the EU during 2022–23 (peak 18%); rates have since eased but forint deposits still price well above eurozone equivalents.

SME accounts are well-digitised at OTP and K&H; Revolut Business has taken meaningful share among newer, export-oriented firms.

Die Kostenstruktur eines Geschäftskontos hat drei Komponenten, die wichtiger sind als die plakative Grundgebühr: die Transaktionsgebühren (SEPA-Überweisungen, Nicht-SEPA-Zahlungen, Bareinzahlungen), die Devisenmarge auf Zahlungen außerhalb von HUF und der auf dem Kontokorrent gezahlte Zins. Zehn Euro Monatsgebühr sind Kleingeld gegen 1,5% FX-Marge bei einer Firma, die in Dollar fakturiert.

Zulassung, Einlagensicherung, Kontosicherheit

Zuständige Aufsicht ist Magyar Nemzeti Bank (MNB). Einlagen sind durch Országos Betétbiztosítási Alap (OBA) bis zu HUF equivalent of €100,000 per depositor per bank abgesichert, sofern der Einleger als gedeckt gilt — dazu zählen in der Regel KMU unterhalb der einschlägigen Bilanz- und Beschäftigtenschwellen. Große Kapitalgesellschaften und Finanzinstitute sind meist ausgenommen.

Bei einer zugelassenen Bank greift die Einlagensicherung. Bei einem E-Geld-Institut oder Zahlungsdienstleister greift sie nicht — hier schützt die Verwahrung der Kundengelder bei einer Partnerbank (Safeguarding). Dieser Unterschied wird im Marketing digitaler Business-Konten kaum kommuniziert; er sollte vor der Konzentration operativer Liquidität an einem Anbieter geklärt sein.

Onboarding, KYC und Dokumentationsrealität

Die Kontoeröffnung ist in Hungary je nach Bank und Rechtsform unterschiedlich zügig. Eine in Hungary eingetragene Gesellschaft mit ansässigem Geschäftsführer und übersichtlicher Beteiligungsstruktur passiert die erste Prüfung bei den meisten Instituten; eine ausländische Holding, komplexe Beteiligungen oder Aktivitäten in Risikosektoren (Krypto, Gaming, grenzüberschreitender E-Commerce) ziehen verstärkte Sorgfaltsprüfung nach sich — und oft langsamere oder ablehnende Entscheidungen.

Das Dokumentenset ist marktübergreifend ähnlich: Handelsregisterauszug, Gesellschaftsvertrag, Gesellschafter- und Geschäftsführerlisten, Erklärung zum wirtschaftlich Berechtigten (ab 25% gemäß AMLD5), Adressnachweise für die Gesellschaft und die Geschäftsführung, Nachweis operativer Tätigkeit. Bei jungen Gesellschaften scheitert es hier am häufigsten. Eine einseitige Beschreibung von Geschäftsmodell, erwarteten Volumina und Geschäftspartnern öffnet mehr Türen als eine vollständige Präsentation.

Was Hungary Banken berechnen

Das klassische Modell in Hungary — wie fast überall in Europa — ist eine Grundgebühr plus Einzelposten plus FX-Marge. Die digitalen Anbieter — Qonto, Revolut Business, bunq, Wise Business, N26 Business — restrukturieren das als Abo mit definiertem Kontingent an Transaktionen und definierter FX-Marge. Keines der Modelle ist per se günstiger; die Antwort hängt vom Zahlungsprofil ab.

Eine sinnvolle Vorabprüfung: die letzten zwölf Monate rekonstruieren — Anzahl SEPA, Nicht-SEPA, Bar, FX-Volumen nach Währungspaar — und dieselbe Aktivität unter zwei oder drei Kandidatenkonten durchrechnen. Regelmäßig treten dabei FX-Kosten zutage, die die sichtbaren Kontogebühren um ein Vielfaches übersteigen.

Multi-Currency, SEPA und Auslandszahlungen

Jedes Konto in Hungary unterstützt SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift; SEPA-Instant ist seit Inkrafttreten der EU-Verordnung im Januar 2025 nahezu flächendeckend verfügbar. Der operative Unterschied liegt bei Nicht-SEPA-Zahlungen: Korrespondentenbank-Entgelt, Lifting Fee des Begünstigten und FX-Marge streuen erheblich zwischen klassischen Banken und Multi-Currency-Anbietern.

Für ein KMU mit nennenswertem Nicht-Euro-Umsatz ist die effizienteste Konstruktion oft ein Inlandskonto bei einer Hungary Bank für SEPA und Gehälter — plus ein Multi-Currency-Konto bei Wise Business oder Revolut Business für grenzüberschreitende Ein- und Ausgänge. Der Aufwand zweier Konten ist meist geringer als die FX-Kosten eines einzelnen.

Wie wir Geschäftskonten bewerten

Wir bewerten die Gesamtkosten eines definierten Anwendungsfalls, nicht die plakative Grundgebühr. Referenzprofile sind: die Ein-Personen-Holding mit geringer Aktivität; das operative KMU mit reiner SEPA-Tätigkeit; das operative KMU mit relevantem Nicht-HUF-Anteil; und der kleinere Betrieb mit Bargeldbedarf. Ein Konto, das für ein Profil führt, kann bei einem anderen deutlich zurückfallen — deshalb ist eine einzige „beste Wahl" für Hungary wenig hilfreich.

Sekundäre Variablen sind die Qualität der Buchhaltungsanbindung (für lokal geprüfte Gesellschaften entscheidend), die Verfügbarkeit physischer Karten mit auskömmlichen Limiten und die Reaktionszeit des Business-Supports. Gerade an diesem letzten Punkt trennen sich Etablierte und Herausforderer deutlicher, als das Marketing vermuten lässt — und nicht immer in der erwarteten Richtung.

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